29. Internationales Hochsprung-Meeting

07. / 09. September 2007
Drei-Tages-Event in der EberfürstArena

Stimmen zum Frauen-Springen

"Es war ein sehr sehr schöner Wettkampf. Für die Siegerin habe ich mich riesig gefreut und dass eine Deutsche hier Bestleistung erzielt, war traumhaft".
Sportdirektor Peter Schramm

"Ich war zum ersten Mal hier und mag das Meeting sehr. Hier gibt es hervorragende Voraussetzungen für Spitzenleistungen."
Die Siegerin Yekaterina Savchenko

"Die letzten sechs Tage nach Osaka waren alles ein bisschen viel für mich, aber ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr in Eberstadt wieder in Top-Form bin"
Die Eberstadt-Dritte Yelena Slesarenko

"Ich kann es immer noch nicht fassen und bin unheimlich erleichtert."
Die Eberstadt-Zweite Ariane Friedrich

"Eberstadt lebt und wir werden uns beim 30. Jubiläum im nächsten Jahr einiges einfallen lassen."
Harry Brunnet, 1. Vorsitzender des Trägervereins Internationales Hochsprung-Meeting

Yekaterina Savchenko siegt beim Frauen-Hochsprung

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Einen hochkarätigen Wettkampf mit einigen Überraschungen gab es am Sonntagmittag beim Frauen-Springen des 29. Internationalen Hochsprung-Meetings in Eberstadt. Top-Favoritin Yelena Slesarenko landete nach einem spannenden Wettkampf unterm Eberfürst "nur" auf dem dritten Platz und musste sich der deutschen Athletin Ariane Friedrich, die mit 1,94 Meter eine neue persönliche Bestleistung aufstellte, sowie der Siegerin Yekaterina Savchenko geschlagen geben. Die Russin versuchte sich nach einer fehlerfreien Serie und übersprungenen 1,97 Meter an ihrer persönlichen Bestleistung von 2,01 Meter, scheiterte jedoch an dieser Höhe.

Eine Zitterpartie war es am Sonntag von Beginn an mit Publikumsliebling Nicole Forrester. Beim Aufwärmen hatte sich die Kanadierin am linken Fuß verletzt und musste getapet werden. Zwar gelang ihr der erste Sprung über 1,75 Meter ohne größere Probleme, doch dann tat sie sich schwer. Drei Versuche benötigte Forrester bei den Höhen 1,80 und 1,84 Meter - bei 1,88 Meter schied die Kanadierin dann aus dem Wettkampf aus und wurde Zehnte.

Bei der Höhe von 1,91 Meter war für Romana Dubnová, Melanie Skotnik, Bárborá Lalakova und Marina Aitova Schluss.
Nachdem Amy Acuff und Iva Strakova mit übersprungenen 1,91 Meter an der 1,94-Hürde scheiterten, blieb das Trio Yelena Slesarenko, Ariane Friedrich und Yekaterina Savchenko übrig. Gerade letztere hatte zuvor bereits eine grandiose Serie hingelegt. Sechs Mal sprang sie im ersten Anlauf über die angepeilte Höhe - Fehlversuche Fehlanzeige. Anders sah es da bei Top-Favoritin Yelena Slesarenko aus. Nachdem sie die 1,94 Meter einmal gerissen hatte, ließ sie die zwei weiteren Versuche und probierte es an 1,97 Meter. Beide Versuche bei dieser Höhe blieben jedoch ohne Erfolg für die WM-Vierte, die damit auf dem dritten Platz landete.

Eine Sternstunde erlebte die deutsche Athletin Ariane Friedrich von der LG Eintracht Frankfurt. Sie verbesserte in Eberstadt ihre persönliche Bestleistung um einen Zentimeter auf 1,94 Meter. Überglücklich und ganz überrascht präsentierte sich die 23-Jährige nach dem Sprung aufs Treppchen dem begeisterten Publikum. Bei einer Höhe von 1,97 Meter musste sich die erst 23-jährige deutsche Nachwuchshoffnung, die von den 1000 Zuschauern begeistert gefeiert wurde, dann aber geschlagen geben. "Noch nie sprang eine deutsche Hochspringerin in Eberstadt so hoch wie heute Ariane Friedrich", freute sich Günther Eisinger gleich doppelt - als Meeting-Kommentator und Trainer von Friedrich.

Stimmen zum Wettkampf der Männer

"Es war heute war sehr spannend, bei dem einen oder anderen hat nach der WM in Osaka ein wenig die Spritzigkeit gefehlt, aber dennoch war es ein super Wettkampf mit einem super Sieger".
Peter Schramm, Sportdirektor des Eberstädter Hochsprung-Meetings

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"Das Publikum war begeistert, das lag auch an den vielen Kindern, die beim Jugendtag mitgemacht haben und die Zuschauer mitgerissen haben."
Harry Brunnet, 1. Vorsitzender des Trägervereins Internationales Hochsprung-Meeting e. V.


"Ich hatte die zweite Umstellung von der Hitze Osakas in die Kälte in Deutschland vielleicht ein wenig unterschätzt."
Eike Onnen (LG Hannover Platz 11)

"2,33 Meter wären für mich nicht unmöglich gewesen, aber es war ein bisschen kalt"
Tora Harris, (USA Platz 2)

"Die Einwohner und Veranstalter geben ihr Herz und ihre Seele für das Meeting. Es ist das beste Hochsprung-Meeting in der Welt."
Lambros Papakostas, Manager von Kyriakos Ioannou, der kurzfristig absagen mußte in seinem Entschuldigungsschreiben.

Andrey Silnov gewinnt in Eberstadt

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Eine Woche nach der Weltmeisterrschaft in Osaka zeigten sich Andrey Silnov (Rußland), Tora Harris (USA) und Thomas Janku (Tschechien) beim 29. Internationalen Hochsprung-Meeting in Eberstadt in der besten Verfassung. Silnov siegte mit übersprungenen 2,30 Meter vor Tora Harris, ebenfalls 2,30 Meter und dem Vorjahresseiger Thomas Janku, der 2,27 Meter übersprang.

Viel vorgenommen hatte sich auch der Weltmeisterschafts-Siebte Eike Onnen aus Hannover - er musste sich am Ende aber mit einem doch enttäuschenden elften Platz begnügen. Onnen kam einfach nicht richtig in den Wettkampf hinein und ließ die Besucher bereits bei einer Höhe von 2,15 Meter zittern. Erst im dritten Anlauf übersprang der Deutsche die Latte. Ähnlich erging es ihm bei der Höhe von 2,20 Meter. Als er auch diesmal im dritten Anlauf alles klar machte, wollten es Zuschauer und Organisatoren schon als gutes Omen nehmen, doch: Bereits bei der Höhe von 2,24 Metern fiel die Latte auch im dritten Versuch und Onnen schied aus.

Nicht viel besser erging es dem zweiten Deutschen im Starterfeld: Benjamin Laukner. Als erster der 13 Teilnehmer verabschiedete er sich bei einer Höhe von 2,10 Meter. Auch Jaroslav Bába aus Tschechien musste bereits bei einer Höhe von 2,20 Meter passen. Auf dem zehnten Platz landete Kabelo Kgosiemang. Er hatte aufgrund Rückenproblemen aufgeben müssen. Wegen Schmerzen im Oberschenkel musste auch Martyn Bernard nach übersprungenen 2,27 Meter passen.

An der magischen 2,30 Meter-Marke trennte sich endgültig die Spreu vom Weizen. Übrig blieben: Publikumsliebling Jamie Nieto, Vorjahressiegerr Thomas Janku, der Amerikaner Tora Harris und der Russe Andrey Silnov. Gerade Jamie Nieto zog die 1500 Besucher bei jedem seiner Sprünge in den Bann und hatte die Sympathien sofort auf seiner Seite. Mit einer mitreißenden Choreografie stimmte er sich auf jeden seiner Sprünge ein.

Der sympathische Mann mit einer großen Ähnlichkeit zu Schauspieler Will Smith scheiterte am Ende jedoch an 2,30 Meter, nachdem er 2,27 übersprungen hatte. Gepokert hatte Tora Harris: Nachdem er bereits die 2,24 und die 2,27 Meter ausgelassen hatte übersprang er im zweiten Anlauf die 2,30. Und auch Vorjahressieger Thomas Janku schaffte die 2,27 Meter im zweiten Anlauf, ließ die 2,30 Meter nach einem Fehlversuch aus und probierte sich gleich an 2,33 Metern - jedoch ohne Erfolg. Die beste Serie gelang aber Andrey Silnov der es als einziger Springer im ersten Anlauf über die 2,30 Meter kam. Mit diesem Sprung gewann der Russe das Meeting und ließ Tora Harris mit der gleichen Siegerhöhe, aber mehr Versuchen, knapp hinter sich. Dritter wurde Vorjahressieger Thomas Janku.

"Ich habe heute einfach nicht den richtigen Rythmus zu meinem Anlauf gefunden", sagte ein enttäuschter Eike Onnen nach dem Meeting. Sportdirektor Peter Schramm hingegen freute sich über einen großartigen Wettkampf - trotz der kurfristigen Absage von Weltmeister Donald Thomas.

Ruth Beita zu müde - Anna Chicherova in Rieti

Die spanische WM-Sechste Ruth Beita ist nach Osaka einfach müde und nciht mehr so leistungsfähig. Das zeigte sich auch jetzt beim Golden League Meeting In Zürich. Mit 1,90 m wurde sie zwar Vierte. Die Höhe ist aber keine gute Leistung für die spanische Rekordhalterin mit 2,02 m.
Daher hat Ruth Beita ihren Start in Eberstadt abgesagt.
Die Vizeweltmeisterin Anna Chicherova aus Russland hat nach Osaka auch ein Leistungstief. Sie wurde ebenfalls mit 1,90 m in Zürich Vierte. Um Punkte zu sammeln muss sie jetzt beim Grand Prix in Rieti - Italien "nachsitzen" und kommt daher auch nicht nach Eberstadt.
Dennoch ist ein spannender Wettkampf zu erwarten. Wurde doch die Olypmiasiegern Yelena Slesarenkain Zürich mit 2,01 m Zweite und Yekaterina Savchenko mit 1,98 m Dritte.

Kyriakos Ioannou der WM-Dritte bei Zyperns Staatspäsident Tassos Papadopoulos

Nach dem Gewinn der Broncemedaille bei der WM in Osaka wurde Kyriakos Ioannou kurzfristig zur Audienz bei Zypern Staatspräsident Tassos Papadopoulos eingeladen.
Leider ließ sich die Audienz nicht mehr vom Samstag auf den Sonntag verschieben. Der WM-Dritte fehlt daher heute im Starterfeld des Männerwettbewerbs in Eberstadt.
Aber auch ohne den jungen Zyprioten ist ein sehr spannender Wettkampf mit Höhen über 2.,30 m zu erwarten.

Youngsters sorgen für gelungenen Auftakt

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Der Auftakt zum 29. Internationalen Eberstädter Hochsprung-Meeting am frühen Freitagnachmittag machte Lust auf mehr. Die von der AOK Heilbronn-Franken präsentierten U-23 Juniorinnen und Junioren sorgten für gute Stimmung in der Eberfürst Arena und zeigten anprechende Leistungen.

Bei den Juniorinnen ging ein kleines aber feines Teilnehmerfeld auf Höhenjagd. Erwartungsgemäß siegte die erst 15-Jährige Kimberly Jeß von der LG Rendsburg/Büdelsdorf mit übersprungenen 1,80 Meter, vor Meike Kröger von der LG Nord Berlin, die die Höhe von 1,77 Meter schaffte. Jasmin Kalsi von der LAZ Salamander Kornwestheim und Marie-Laurence Jungfleisch vom USC Freiburg übersprangen jeweils 1,71 Meter, aufgrund der geringeren Fehlversuche wurde Kalsi Dritte.

Bei den Junioren lieferten sich Martin Günther von der LG Eintracht Frankfurt und der Kanadier Michael Mason einen harten Kampf um den Sieg. Martin Günther hatte allerdings bei der Höhe von 2,19 Meter Pech, dass er zwei Mal ganz knapp scheiterte. Der aktuelle kanadische Meister Michael Mason, der mit einer Bestleistung von 2,27 nach Eberstadt gereist war, ließ 2,22 auflegen und meisterte die Höhe souverän im ersten Sprung. Damit sicherte sich Mason seinen ersten Sieg in Eberstadt. An seiner neuen persönlichen Bestleistung von 2,28 scheiterte der Kanadier knapp. Dritter wurde der Ägypter Karim Lotfy mit übersprungenen 2,07 Meter. Einen tollen Wettkampf lieferte der Renninger Thomas Pfeiffer als Vierter. Der 19-Jährige scheiterte nach im ersten Versuch übersprungenen 2,07 nur ganz knapp an 2,10 Meter und damit an einer neuen persönlichen Bestleistung. Fünfter wurde Andreas Wurzel von der LG Karlsruhe ebenfalls mit übersprungenen 2,07 Meter. Für Lokalmatador Tobias Häsele aus Bretzfeld-Bitzfeld, der für die Unterländer TG startet, reichte es mit 1,94 Meter nur zu Rang acht. Er ließ damit nur Kevin Siekermann von der TSG Heilbronn hinter sich. Insgesamt gesehen waren die Junioren- Wettbewerbe, trotz des kühlen Wetters, eine gute Einstimmung auf den Herren-Wettkampf am Samstag ab 14 Uhr und das Damen Springen am Sonntag ab 13.30 Uhr.

Weltmeisterschaftsrevanche in Eberstadt

Eine Woche nach der Leichtahtletikweltmeisterschaft in Osaka (Japan) treffen sich die Hochsprungstars zur Meisterschaftsrevanche in der EberfürstArena.
Es gibt wieder Weltklasse in der Sportregion Heilbronn.

Das hochklassige dreitägige Sportevent beginnt am Freitagnachmittag mit dem U23 HochsprungWettbewerb für junge Frauen und Männer.
Bei den Junioren wird erneut Martin Günther antreten, der vor zwei Jahren in Eberstadt mit beachtlichen 2,21 Meter eine persönliche Bestleistung aufstellte.
Bei den Juniorinnen richtet sich das Augenmerk auf die erst 15-jährige Kimberly Jeß, die bereits eine Bestleistung von 1,87 Meter zu Buche stehen hat. Die Stars von morgen werden von der AOK präsentiert.

Der sehr erfolgreiche AOK Kinder- und Jugendtag macht dem Auftakt am Samstagvormittag ab 10 Uhr.
Über 300 Kinder und Jugendliche aus Baden-Württemberg sind gemeldet. Das ist ein neuer Rekord und zeigt , das ist der richtige Weg zur Sportförderung.

Nachmittags beginnt die Weltmeisterschaftsrevanche für die Männer. Vizeeuropameister und Vorjahressieger Tomàs Janku aus Tschechien wird zusammen mit dem WM-Dritten Kyriakos Ioannou aus Zypern das Starterfeld anführen.
Daneben startet der WM-Fünfte Victor Moya aus Kuba und der Europameister des Jahres 2006 Andrey Silnov aus Russland.
Die deutschen Hoffnungen ruhen auf dem WM-Siebten Eike Onnen, der in diesem Jahr bereits 2,34 Meter gesprungen ist und sich für den Wettkampf unterm Eberfürst besonders viel vorgenommen hat. „Wenn alles gut läuft, kann ich in Eberstadt sogar gewinnen“, meinte Onnen vor der Abreise nach Osaka.

Bei den Damen, die am Sonntag um 13.30 Uhr in der Eberfürst-Arena über die Latte gehen, wird ein starkes russische Trio den Ton angeben. Vizeweltmeisterin Anna Chicherova (2,03 Meter), die Olympia-Siegerin von Athen Yelena Slesarenko (Bestleistung 2,06 Meter), die in Osaka Vierte wurde und die Fünftplatzierte von Osaka Yekaterina Savchenko Bestleistung (2,00 Meter) werden sich einen harten Kampf um den Sieg liefern. Ihre Haupt-Konkurrentinnen sind die WM-Sechste Ruth Beitia (Spanien, Bestleistung 2,02) und die Asienmeisterin Marina Aitova aus Kasachstan, die eine Bestleistung von 1,97 Meter zu Buche stehen hat und in Osaka den siebten Platz belegte.
Mit Ariane Friedrich aus Frankfurt geht auch die deutsche Meisterin an den Start. Sie hat sich für Eberstadt die Verbesserung ihres persönlichen Rekords von 1,93 Meter vorgenommen.

Kurzum Eberstadt wird wieder zum HochsprungMekka.

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