37. Internationales Hochsprung-Meeting

Eberstadt 31. Juli - 02. August 2015 Drei-Tages-Event in der EberfürstArena

Derek Drouin siegt bei Weltklasse-Wettbewerb

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Einen Weltklasse-Wettbewerb mit phänomenalen Sprüngen bekamen die Zuschauer am Sonntagmittag beim Männer-Wettbewerb des 37. Internationalen Hochsprung-Meetings zu sehen. Am Ende gewann der Kanadier Derek Drouin mit übersprungenen 2,37 Metern vor dem Italiener Gianmarco Tamberi, der mit gemeisterten 2,37 Metern den italienischen Rekord um drei Zentimeter steigerte. Dritter wurde der Kanadier Michael Mason mit 2,33 Metern. Insgesamt waren fünf Springer über die Weltklasse-Höhe von 2,30 Meter geflogen, alles in allem gab es zwölf Sprünge über 2,30 Meter zu sehen. Ein Niveau, das es in dieser Dimension weltweit kaum gibt. "Dieser Wettbewerb gehört sicherlich zu den Besten, die wir je in Eberstadt hatten", meinte Sportdirektor Peter Schramm direkt im Anschluss.

Schon von Beginn an präsentierten sich die Athleten in Topform. Alle, die sich an 2,10 oder 2,15 Meter versuchten, meisterten sie im ersten Versuch. Erst bei 2,20 Meter war dann für zwei Schluss: den jungen Deutschen David Nopper sowie den Ukrainer Dmytro Yakovenko. Donald Thomas, der Weltmeister von 2007, mühte sich bei dieser Höhe zwar kurz, war dann aber wieder voll im Wettbewberb drin. Während der Japaner Naoto Tobe und Vorjahresdritte anschließend an 2,24 Meter scheiterte, nahmen die beiden Deutschen Martin Günther und Mateusz Przybylko diese im zweiten Versuch und blieben im Wettbewerb. Günther scheiterte anschließend an 2,27 Meter, Przybylko erst an 2,30 Meter. Ebenso wie der deutsche Hoffnungsträger Eike Onnen. Ihm war bei seinem letzten Versuch über 2,27 Meter der Schuh gerissen. Anschließend fehlte ihm bei 2,30 Meter die Lockerheit.

Die magische 2,30er-Marke übersprangen dafür am Sonntagmittag gleich vier Athleten, Donald Thomas ließ die Höhe aus, blieb somit aber als Fünfter mit im Feld. Bereits da war klar: Der Wettbewerb konnte sich in die Reihe der ganz großen Wettkämpfe in Eberstadt einreihen. Michael Mason, Marco Fassinotti und Derek Drouin meisterten die 2,30 Meter sogar im ersten Versuch. Tamberi feierte seine übersprungenen 2,30 Meter im dritten Versuch schließlich mit einem Salto rückwärts. Spätestens da hatte der Stimmungsmacher die Zuschauer fest im Griff. Sie halfen dem Italiener im Anschluss sogar noch, die 2,35 Meter und die 2,37 Meter zu überfliegen. Letztere gar im ersten Versuch. Mit seinem Sprung über die 2,35 Meter hatte Gianmarco Tamberi zuvor bereits den italienischen Rekord geknackt. Mit seinem Sprung über 2,37 Meter steigerte er diesen um drei Zentimeter. Die Arena tobte.

Erst recht, als nach Tamberi auch noch Derek Drouin blitzsauber über die 2,37 Meter sprang - ebenfalls im ersten Versuch. Donald Thomas scheiterte an dieser Höhe, nachdem er zuvor die 2,35 Meter ausgelassen hatte. Mit 2,33 Metern landete der Mann von den Bahamas aber auf einem guten vierten Rang. Michael Mason, der zuvor weniger Fehlvresuche als Thomas vorzuweisen hatte, wurde mit 2,33 Metern Dritter.

Zum krönenden Abschluss des Tages ließ sich Derek Drouin unter Standing Ovations noch die 2,41 Meter auflegen, was die Einstellung des Arenarekords bedeutet hätte. Er riss die Latte jedoch ganz knapp. Seine Weltklasse-Vorstellung schmälerte das jedoch keineswegs. Ein denkwürdiger Wettkampf fand damit einen gebührenden Abschluss.

Stimmen zum Männer-Springen

Peter Schramm, Sportdirektor: "Es waren alle motiviert, das hat man heute gesehen. Das Wetter hat dann auch noch seinen Teil dazu beigetragen, dass es ein super Wettkampf wurde. Ich bin mir sicher, dass wir ein 38. Meeting veranstalten können. Die Veranstaltung heute gibt uns ordentlich Auftrieb."

Derek Drouin, Sieger: "Es war ein toller Wettkampf. Die Fans waren unglaublich, das Wetter super. Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr wiederkommen."

Gianmarco Tamberi, Zweitplatzierte: "Es war unglaublich für alle heute. Ich habe mich richtig gut gefühlt. Meine Art zu springen ist: Ich will Spaß haben. Und das hat es mir heute. Ich hoffe, ihr habt einen Sponsor, der euch Geld gibt, damit ich im nächsten Jahr wiederkommen kann."

Eike Onnen, Siebtplatzierte: "Das letzte Mal war ich 2007 hier. Das ist schon eine ganze Weile her. Die Atmosphäre ist aber die mit Abstand beste von allen Meetings. Es lag heute auch mit am Publikum, dass so viel rausgekommen ist bei den anderen. Bei mir hätte es noch etwas höher gehen können. Aber es war wirklich toll, ich habe es genossen."

Mateusz Przybylko, Neunter: "Ich bin mit keinen Erwartungen hergekommen, sondern wollte einfach Spaß haben. Mit den 2,27 Metern bin ich jetzt sehr zufrieden."

Michael Mason, Drittplatzierte: "Die Bedingungen waren perfekt, die Zuschauer unglaublich."

Robert Grabarz: "Ich habe mich selbst bis zu meinem Sprung von 2,30 Meter genossen. Danach habe ich das Zuschauen genossen."

Marco Fassinotti, Fünfter: "Es war mein vierter Wettkampf in acht Tagen. Ich war etwas müde."

Harry Brunnet, Vorsitzender des Trägervereins: "Die Atmosphäre macht's. Die Eberfürst-Arena ist einfach eine besondere Location für den Hochsprung. Eberstadt ist das Zentrum des internationalen Hochsprungs. Der heutige Tag hat gezeigt: Es wäre schade, nicht weiterzumachen."

Marie-Laurence Jungfleisch gewinnt das Frauen-Springen

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Bei strahlendem Sonnenschein haben sich die deutschen Hochspringerinnen am Samstagmittag in Topform präsentiert. Während Imke Onnen zunächst ihre persönliche Bestleistung von 1,86 Meter einstellte und sie anschließend sogar noch auf 1,89 Meter steigerte, sprang Marie-Laurence Jungfleisch als Einzigste über 1,96 Meter und holte sich damit den Sieg vor der Kroatin Ana Simic. Dritte wurde die Britin Morgan Lake mit übersprungenen 1,94 Metern. Hallen-Europameisterin Maria Kuchina schaffte es nur auf Rang vier.

Bei 1,75 Metern war der Frauen-Wettbewerb gestartet - mit guten und erfolgreichen Versuchen von Imke Onnen, Urszula Domel-Gardzieleswka und Yulia Levchenko. Morgan Lake, Marie-Laurence Jungfleisch, Ana Simic und Maria Kuchina stiegen erst bei 1,80 Meter ein, meisterten diese Höhe aber ebenso wie die anderen drei Springerinnen im ersten Versuch. Bis zu der Höhe von 1,89 Meter blieb das Feld zusammen, doch dann trennte sich so langsam die Spreu vom Weizen.

Während Imke Onnen die 1,89 Meter phänomenal im ersten Versuch nahm und damit ihre persönliche Bestleistung um drei Zentimeter steigerte, schieden die Polin Urszula Domel-Gardzielewska und die Ukrainerin Yulia Levchenko nach ihrem dritten Fehlversuch aus. Anders Morgan Lake: Die Junioren-Weltmeisterin zitterte sich im dritten Versuch noch über die Höhe, zeigte danach, wozu sie fähig ist. Die 1,92 Meter nahm sie im ersten, die 1,94 Meter im zweiten Versuch. Als bei 1,96 Meter Schluss war, stand letztlich Rang drei und die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung.

Einen Platz hinter ihr landete Hallen-Europameisterin und Eberstadt-Favoritin Maria Kuchina, die ebenfalls 1,94 Meter übersprungen hatte - jedoch einen Versuch mehr benötigte als Lake. Platz zwei holte sich erneut Vorjahres-Zweite Ana Simic, die die 1,94 Meter im ersten Versuch nahm. Sie musste sich letztlich nur der Deutschen Marie-Laurence Jungfleisch geschlagen geben, die einen super Tag erwischte. Als einzigste meisterte sie die 1,96 Meter - ihre neue Jahresbestleistung - und ließ sich anschließend sogar noch die Latte auf 2,00 Meter auflegen. Dass sie diese Höhe in den Beinen hat, hatte sie zuvor eindrucksvoll mit Flügen weit über die Latte gezeigt. Am Ende riss sie die Zwei-Meter-Marke im ersten Versuch völlig unnötig mit den Beinen, nachdem sie mit dem Körper deutlich über der Latte lag. Mit ihrem ersten Sieg in Eberstadt konnte die Deutsche Meisterin aber vollauf zufrieden sein.

Stimmen zum Frauen-Springen

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Peter Schramm, Sportdirektor des Eberstädter Hochsprung-Metings: "Das Gesamtfeld war in diesem Jahr nicht so umfangreich wie bei den Herren, aber ich bin glücklich darüber, dass die wichtigen Leute da waren. Und ich bin glücklich darüber, wie es gelaufen ist. Dass es mal wieder einen deutschen Sieg gab, ist eine klasse Geschichte. Imke Onnen hat unsere Vorstellungen zudem noch übertroffen."

Marie-Laurence Jungfleisch, Siegerin: Es hat super viel Spaß gemacht. Ich komme jedes Jahr gerne wieder hierher, weil auch meine Familie hier dabei ist. Toll ist, dass die Zuschauer sehr eng bei den Athleten sind, das macht viel aus."

Ana Simic, Zweitplatzeirte: "Ich hatte einige Verletzungs-Probleme und konnte deshalb mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden sein."

Morgan Lake, Drittplatzierte: "Es war eine tolle Atmosphäre hier. Es hat richtig Spaß gemacht."

Imke Onnen, Fünftplatzierte: "Die Stimmung war super. Das Publikum hat viel dazu beigetragen, dass es heute so gut lief für mich."

Marie-Laurence Jungfleisch, Siegerin: "Ich habe keine Angst mehr vor den zwei Metern. Es muss aber halt alles perfekt sein. Es fehlt glaube ich, nicht mehr viel für mich, heute war es sehr knapp."

Marie-Laurence Jungfleisch zur WM in Peking: "Das Finale sollte es wirklich sein. Ansonsten wäre ich echt enttäuscht. Ich gebe alles."

Harry Brunnet, Vorsitzender der Trägervereins des Internationalen Hochsprung-Meetings: "Ich bin glücklich über die ersten zwei Tage, denn es hat sich bewährt, dass die Atmosphäre in Eberstadt viel bewirken kann. Wir haben jetzt schon einige Bestleistungen gesehen."

Begeisterung pur beim Kinder- und Jugendtag

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Der schon traditionelle von der AOK präsentierte Kinder- und Jugendtag begeisterte wieder die Teilnehmer.
Über 200 Kinder und Jugendliche von 30 Vereinen aus ganz Baden-Württemberg zeigten an zehn Stationen ihre Fähigkeiten. Eingeteilt in einzelne Riegen wurde nicht nur die sportliche Beweglichkeit auf den Prüfstand gestellt sondern auch das Miteinander gestärkt.
Das wichtigste Erlebnis war zum Abschluss natürlich für alle, der Sprung über die Latte in der EberfürstArena.
Die Begeisterung war so groß, dass alle 2016 wieder kommen und noch weiter Kinder mitbringen wollen.

U23 Hochsprung mit Bestleistungen - Wettkampf der Superklasse

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Mit drei neuen persönlichen Bestleistungen war der U23 Wettbewerb in der EberfürstArena ein Wettkampf der Superklasse und ein perfekter Auftakt des 37. Internationalen Hochsprung-Meetings Eberstadt.
Ideales HochsprungWetter und knapp 200 Zuschauer boten eine Athmosphäre die ihresgleichen sucht.

Mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,81 m siegte Lena Bryxi vom SSV Ulm 46 bei den Juniorinnen.
Die Schweizerin Salome Lang von den Old Boys Basel wurde Zweite. Knapp dahinter die mehrfache Schweizer Meisterin der Juniorenklasse Livia Odermatt vom BTV Aarau als Dritte.
Die erst 14-jährige Jara Ellinger von der TSG 1845 Heilbronn belegte als Lokalmadatorin in diesem starken Feld den vierten Platz.

Bei den jungen Männern zeigte Tobias Potye von der LG Stadtwerke München was in ihm steckt. Mit einem super Satz über 2,22 m wurde er zum zweiten Mal nach 2014 EberstadtSieger.
Der vielfache ungarische JuniorenMeister Peter Bakosi belegte mit 2,16 m den verdienten zweiten Platz.
Tim Schenker LAC Erdgas Chemnitz zeigte einen super Wettkampf und verbesserte seine persönliche Bestleistung um 1 cm auf 2,16 m. Belohnt wurde er mit dem dritten Platz.
Die höchste Anerkennung gilt aber Nick Rothenberger von der TSG 1845 Heilbronn. Mit zwei super Sprüngen verbesserte er seine persönliche Bestleistung zunächst um 2 cm auf 1,95 m und danach um weitere 5 cm auf 2,00 m. So reihte sich Nick endgültig in die Gruppe jungen 2 Meter Springer ein.

Dieser U23 Hochsprung ist ein Beispiel was die Atmosphäre in der EberfürstArena mit bewirken kann und wie wichtig ist jungen Athleten eine Chance zum Start zu geben.

Das 37. Internationale Hochsprung-Meeting Eberstadt wird zum WM-Test

Das 37. Internationale Hochsprung-Meeting Eberstadt wird vom 31. Juli - 02. August 2015, drei Wochen vor der Leichtathletik-WM in Peking, zum letzten großen WM-Test für die HochsprungWeltlelite.

Die Flugtage unterm Eberfürst versprechen wieder Hochsprung der Extraklasse beim weltbesten Hochsprung-Meeting.
Durch die Terminwahl konnten die Veranstalter die Chance nutzen wieder Spitzenathleten und -athletinnen verpflichten. Damit wird das HochsprungMekka Eberstadt seinem exzellenten Ruf gerecht und die Zuschauer können sich auf hervorragende Wettkämpfe freuen.


In diesem Jahr sind die Frauen am Samstagnachmittag an der Reihe.
Die Zuschauer können sich bei dem von der Kreissparkasse Heilbronn präsentierten FrauenHochsprung auf die zweite der aktuellen Weltrangliste Maria Kuchina aus Russland und die neue deutsche Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch freuen.

Marie-Laurence hatte sich im vergangenen Jahr mit übersprungenen 1,96m als EberstadtDritte hervorragend präsentiert. Inzwischen hat sie ihre Bestleistung sogar auf 1,97m gesteigert und peilt in naher Zukunft den ersten 2,00m Sprung an. Sie freut sich über den erneuten Start bei ihrem LieblingsMeeting.

Ergänzt wird dieses Duo durch die Dritte der Europameisterschaften und EberstadtZweite 2014 Ana Simic aus Kroatien.
Bedingt durch relativ viele zeitgleich stattfindende Landesmeisterschaften mussten die Vorjahressiegerin Airine Palsyte und die sympathische Spanierin Ruth Beitia leider absagen.
Dennoch können sich die Zuschauer auf einen spannenden, hochklassigen Wettkampf freuen, wird doch dieses Trio von jungen aufstrebenden Hochspringerinnen aus Großbritannien, der Ukraine und aus Deutschland ergänzt.

Darunter sind die U20-Weltmeisterin im Hochsprung und im Siebenkampf Morgan Lake aus Großbritannien mit einer Bestleitung von 1,94m, die Siegerin der Jugend-Olympiade 2014 in China Yulia Levschenko aus der Ukraine sowie die Dritte der Deutschen Meisterschaften von Nürnberg Imke Onnen von der LG Hannover.

Beim dem von Audi präsentierten MännerHochsprung, der in diesem Jahr wieder einmal am traditionellen Sonntagnachmittag an der Reihe ist, führt das Starterfeld der Vorjahres-Zweite und Dritter der Weltrangliste 2015 Derek Drouin aus Kanada an.
Mit dem kürzlichen Sieg bei den Panamerikanischen Meisterschaften in Toronto zeigt er aufsteigende Form mit Chancen als EberstadtSieger erstmals aufs Plakat zu kommen.

Bei dem hervorragenden Starterfeld mit 14 Top-Athleten wird es aber für den Kanadier nicht so einfach.
Weltmeister Donald Thomas von den Bahamas ist auch mit einer Superform in die Saison 2015 gestartet und mit 2,34m schon sechster der Weltrangliste.
Der italienische Landesrekordhalter Gianmarco Tamberi hat in diesem Jahr ebenfalls bereits 2,34m stehen und sein Landsmann Marco Fassinotti war schon Sieger bei zwei Diamond-League-Meetings 2015.

Mitmischen wollen aber zumindest auch zwei der vier Deutschen Hochspringer die in diesem Jahr am Start sind.
Altmeister Eike Onnen von der LG Hannover sprang in diesem Jahr schon drei Mal über 2,30m und ist in bestechender Form.
Der mehrfache U23-EberstadtSieger Mateusz Przybylko vom TSV Bayer Leverkusen hat sich in diesem Jahr erstmals in die Reihe der 2,30m Springer katapultiert.

Nicht vergessen darf man Europameister Robert Grabarz aus Großbritannien, der auch wieder an die 2,30m herankommt und Daniil Tsyplakov aus Russland, der beim Diamond-League-Meeting in Paris mit 2,32m nahe an seine Bestleistung kam.

Insgesamt wird der MännerHochsprung unterm Eberfürst ein echter WM-Test, fehlt doch von den Besten der Besten nur der Vorjahressieger Mutaz Essa Barshim, der sich etwas schonen will, da er aktuell nicht die beste Form hat.
Das gilt auch für Weltmeister Bohdan Bondarenko, dessen Formkurve durch seine Verletzung nur langsam ansteigt.

Die Besucher können sicher sein, es wird ein spannender Wettbewerb.

Das 3-Tage HochsprungEvent wird am Freitagnachmittag mit dem schon traditionellen U23 Hochsprungwettbewerb für junge Athletinnen und Athleten eröffnet.
Es sind wieder deutsche und internationale NachwuchsSpringerinnen und Springer am Start.
Sie wollen einmal in der weltberühmten EberfürstArena über die Latte springen.

Wer weiß, wann die Veranstalter dann wieder einmal U23 Siegerinnen oder Sieger wie in diesem Jahr Mateusz Przybylko und David Nopper bei den Hauptwettbewerben einen Start zusagen können.
So funktioniert erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Zur Nachwuchsarbeit gehört aber im besonderen Maße der von der AOK Heilbronn-Franken präsentierte Kinder- und Jugendtag zu dem am Samstagvormittag Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren eingeladen werden.

200 Kinder und Jugendliche aus 40 verschiedenen Vereinen in Baden-Württemberg wollen die Faszination Leichtathletik aktiv erleben und sind anschließend herzlich eingeladen, beim FrauenHochsprung am Samstagnachmittag dabei zu sein.


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